Einkommen

Das Einkommen der Menschen in Schweden richtet sich meistens nach den auf zentraler Ebene zwischen Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften vereinbarten Tarifverträgen. Allerdings sind betriebliche Abweichungen (löneglidning) möglich. Sie werden von den örtlichen Tarifparteien beschlossen. Zusätzlich zum Einkommen zahlt der Arbeitgeber in Schweden Sozialabgaben (arbetsgivaravgifter), die bei etwa 33% des Bruttolohnes liegen.

 

Die meisten Arbeitgeber in Schweden zahlen neben dem Einkommen und den vorgegebenen Sozialabgaben auch die Prämie für eine zusätzliche Pensionszusatzversicherung, die ebenfalls Bestandteil des Tarifvertrages ist. Ein dreizehntes Monatsgehalt in Form von Weihnachts- oder Urlaubsgeld als Zusatz-Einkommen ist in Schweden dagegen unbekannt. Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters liegt monatlich bei 21 000 Kronen,  für einen Beschäftigten im öffentlichen Sektor bei 23.400 Kronen und im privaten Sektor bei 25800 Kronen im Monat. Angestellte kommen auf 29 000 Kronen. Jeder Bürger wird mit seinem Einkommen in Schweden individuell besteuert. Einen eigenen Steuersatz für Familien mit Kindern gibt es nicht.

 

Steuern auf Einkommen

Die Gemeinde- und Provinzsteuer (kommunal- och landstingsskatt) wird linear erhoben und liegt bei durchschnittlich 31%. Die Freibeträge schwanken dabei zwischen 17.000 und 31.100 Kronen. Ab einem Jahreseinkommen von 316.700 Kronen verbleibt er bei 11 900 Kronen. Ab einem Einkommen von 328.600 Kronen muss auch Staatssteuer bezahlt werden. Sie beläuft sich für das die Bemessungsgrenze überschreitende Einkommen auf 20%. Ab 488.600 Kronen steigt dieser Steuersatz in Schweden auf 25%.  Die Schweden zahlen daneben eine Kirchensteuer (kyrkoavgift) von knapp einem Prozent. Allen Steuerzahlern wird in Schweden eine Begräbnissteuer (begravningsavgift) von ungefähr einem Viertel Prozent vom Einkommen abgezogen. Die vom Arbeitgeber abzuführenden Arbeitgeberabgaben (egenavgift oder arbetsgivaravgifter) belaufen sich auf 30,71%.

 

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